Lunsentrio

Laut Pico Be - und das ist einer, dem man in diesem Punkt vertrauen kann - ist Das Lunsentrio eine der allermerkwürdigsten Gruppen der Musikgeschichte überhaupt.

Auf dem Debüt-Album "Der Lunsenring" drehte sich alles ums Schlafen, genauer gesagt um das Im-Bett-bleiben. Einen Zustand, den der in Berlin lebende Künstler und Dichter Hank Schmidt in der Beek in seinen Versen lustigerweise mit einer ähnlich ausgeschlafenen Vehemenz verteidigt, wie ein Jimmy Pursey seine Gassenhauer.

Aus London kommt schließlich auch die Musik: Sebastian Kellig alias Seb–I ist als Dub-Producer des Sausage-Studios nun ja kein Unbekannter, beim Lunsentrio spielt er Schlagzeug und mehr. Und mit Nick McCarthy – bis vor kurzem Keyboarder/Gitarrist und beste Hälfte von Franz Ferdinand/FFS geht es nun einer, der das Spielen in Stadien vor zig-Tausender Publika gewohnt ist, mal ganz gelassen an. Die Lunsen-Livegitarre zupft Martin Tagar (Friends of Gas, Das Weise Pferd) und den Bass Albert Pöschl (Grexits, Suzie Trio).